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Rockin' California 2012 & A Culinary Week in San Francisco
Von der pazifischen Westküste durch Wüstenlandschaften, Ghost Towns, zerklüftete Berge, dichte Wälder bis zu kristallklare Bergseen. Eine dreiwöchige Reise von Los Angeles bis nach San Francisco.

Prolog
California, auch „The Golden State” genannt, liegt an der Westküste der USA, grenzt nördlich an Oregon, östlich an Nevada und Arizona, sowie südlich an Mexiko. Los Angeles ist die größte Stadt, das zugleich auch die zweitgrößte Stadt der USA ist. Nach Alasaka und Texas ist California flächenmäßig der drittgrößte Staat in den USA. In der Metropolregion Los Angeles leben ca. 18 Millionen Einwohnern und zählt damit zu den größten Städten der Erde. Sacramento ist seit 1854 die Hauptstadt von California, ist aber nur die sechstgrößte Stadt in California. Die Landschaft ist extrem vielfältig – der drittgrößte Bundesstaat der USA bietet Sandstrände, Vulkane, unzählige Seen, dichte Wälder, Wüste bis hin zu schneebedeckten Bergen. Allein sieben Nationalparks befinden sich in California, darunter der Yosemite National Park, welcher zu den meist besuchten Nationalparks in den USA zählt.

Planung/Buchung
Eigentlich ist Colorado/New Mexico für den Herbst 2012 vorgesehen, aber eine e-mail von Audio Fidelity macht alle Planungen zunichte. Marshall Blonstein, President des audiophilen Plattenlabel Audio Fidelity, fragt mich wann ich mal wieder zu Besuch nach Los Angeles komme. Ich habe Marshall auf meiner zweiten USA-Reise 1994 kennengelernt und daraus ist eine langjährige Freundschaft entstanden. Da ich den Ancient Bristlecone Pine Forest auf meiner Southwest 2010 Tour aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht besuchen konnte, ist es ein willkommener Anlass die Reiseroute zu ändern. Schwerpunkt dieser Reise sind die Sierra Nevada, Yosemite National Park und San Francisco.



Im Winter 2011 beginnt die Planung meiner 15. USA-Reise. Reisezeit ist September/Oktober 2012. Das Klima in der Wüsten- und Gebirgsregion der Sierra Nevada ist tagsüber erträglich und viele Sehenswürdigkeiten sind nicht mehr so überlaufen wie noch zur Hochsaison. Ich buche einen Flug mit Air France von Nürnberg über Paris nach Los Angeles. Bei der Hotelauswahl greife ich u.a. auf das Hotelportal Oyster.com mit seinen ausführlichen Bewertungen zurück. Die dreizehn Übernachtungen in Los Angeles, Lee Vining, Yosemite National Park und San Francisco werden direkt oder über Hotelportale gebucht. Zuerst ist geplant außerhalb des Yosemite National Park zu übernachten, aber jeden Tag jeweils fast 80 Meilen in den Park hinein- und herausfahren, überzeugt mich dann doch innerhalb des Yosemite National Park zu übernachten. Ich buche drei Übernachtungen im Curry Village, auch wenn man eine 7-Tage-Stornierungsfrist in Kauf nehmen muss.

San Francisco ist neben Seattle und Vancouver meine Lieblingsstadt an der nordamerikanischen Westküste. San Francisco, die Stadt auf den 43 Hügeln, habe ich bisher fünfmal besucht, zuletzt im Frühjahr 2006. Natürlich möchte ich auch bei meinem sechsten Besuch so viel wie möglich von der Stadt sehen, aber selbst bei einer Woche Aufenthalt werde ich auf das eine oder andere Highlight verzichten müssen. San Francisco bietet so viele interessante Ziele, dass man locker zwei Wochen oder noch länger in der Stadt verbringen kann. Geplant sind u.a. die Bay Bridge, Chinatown, Golden Gate Bridge, Golden Gate Park, Haight-Ashbury, Noe Valley, North Beach, Treasure Island, sowie Ausflüge nach Sausalito und Marin Headlands. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für den einen oder anderen Museumsbesuch. Bei der Restaurantwahl in Los Angeles und San Francisco sind Forbes Travel Guide, Michelin und Yelp eine gute Hilfe.

Tag

Ort und Umgebung

Hikes + Trails + Sightseeing

1

Nürnberg › Paris › Los Angeles

Airport Nürnberg › Paris Charles de Gaulle › Los Angeles LAX › Downtown L.A.

2

Los Angeles › Ridgecrest Downtown L.A. › Westlake Village › Camarillo › Red Rock Canyon SP

3

Ridgecrest › Keeler › Lone Pine Cerro Gordo Ghost Town › Alabama Hills

4

Lone Pine › Big Pine Alabama Hills › Ancient Bristlecone Pine Forest

5

Big Pine › Bishop Red Rock Canyon › South Lake › Lake Sabrina › North Lake
6 Bishop Lake Sabrina › Buttermilk Country › Ancient Bristlecone Pine Forest
7 Bishop › Mammoth Lakes Rock Creek Lake › Little Lakes Valley › Inyo Crater Lakes › Devils Postpile NM
8 Mammoth Lakes Minaret Vista Point › Mammoth Lakes Basin
9 Mammoth Lakes Convict Lake › June Lake › Gull Lake › Silver Lake
10 Mammoth Lakes › Lee Vining Silver Lake › Chemung Mine › Bodie
11 Lee Vining › Yosemite NP › LV Mono Lake › Tuolumne Meadows › May Lake › Tenaya Lake › Olmsted Point
12 Lee Vining › Yosemite NP Tenaya Lake › Mariposa Grove of Giant Sequoias › Yosemite Valley

13

Yosemite NP Yosemite Valley › Tenaya Canyon Trail

14

Yosemite NP Yosemite Valley › Glacier Point

15

Yosemite NP › San Francisco Mission District › Noe Valley › Asian Art Museum › Alamo Square
16 San Francisco City Hall › Chinatown › Haight-Ashbury › Japantown
17 San Francisco Palace of Fine Arts › Rodeo Beach › De Young Museum › Baker Beach

18

San Francisco Presidio › Noe Valley › Corona Heights Park › Treasure Island › Bay Bridge

19

San Francisco Treasure Island › Bay Bridge › Chinatown › Embarcadero › Ferry Building

20

San Francisco Crissy Field › Golden Gate Park › Golden Gate Bridge › Rodeo Beach

21

San Francisco Downtown › Wells Fargo Museum › SF Railway Museum › Yerba Buena Gardens

22

San Francisco › Paris North Beach › San Francisco Int'l Airport › Paris

23

Paris › Nürnberg Paris Charles de Gaulle › Airport Nürnberg


Fotografie
Fotografieren steht im Mittelpunkt dieser Reise. Sich von der Kulisse inspirieren zu lassen, sich vorab Gedanken über das Bild zu machen, das Motiv ins richtige Licht setzen und die Schönheit der Landschaft einfangen. Landschafts- und Städteaufnahmen ermöglichen das gedankliche Reisen zu einem der schönsten Naturschauplätze auf dieser Erde. Die Fotoausrüstung besteht aus der Nikon D4, Nikon D800E, Fujifilm X10 und fünf Objektive. Nachdem innerhalb vier Jahre zwei Kabelfernauslöser den Dienst mit einem Kabelbruch quittierten, verwende ich nur noch Funkauslöser an beiden DSLR-Kameras. Der Receiver ist so klein, dass er ständig an der Kamera montiert bleiben kann. Der Vorteil neben der Funkauslösung ist die Reichweite von 100 Meter und das lästige Kabelgewirr ist auch kein Thema mehr. Für die zahlreichen Fotospots benutze ich u.a. Photographing San Francisco Digital Field Guide und The Photographer’s Ephemeris. Die App The Photographer’s Ephemeris zeigt vorab die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten, Tageslichtzeiten, Mondphase und Richtung/Winkel von Sonne und Mond an. Weitere nützliche Foto- und Reise-Apps stehen auf dem iPad und iPhone zur Verfügung.

Gepäck
Wie viel Gepäck braucht man im Urlaub? Mein Motto: so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Eine Hard/Softshell- und eine Regenjacke reichen um für jede Wettersituation gewappnet zu sein. Da keine lange Wanderungen auf dem Programm stehen, reichen stabile Funktionsschuhe völlig aus. Da einige Restaurants in San Francisco Wert auf elegante Kleidung legen, ist das Sakko Pflicht im Reisegepäck. Das Stativ, Kameraholster, Taschenlampen und Tagesrucksack müssen auch noch in den Koffer – ebenso sechs (!) Ladegeräte für Kameras, Notebook und Taschenlampen. Nur mit Mühe lässt sich der Koffer schließen und ich schramme knapp am 23 kg Gepäcklimit vorbei. Im Think Tank Fotorucksack werden die Kameras, Objektive, Filter, Akkus, Fotozubehör, Notebook, iPad und GPS verstaut. Auch wenn der Rucksack nicht viel wiegt, kommt immerhin ein stattliches Gesamtgewicht von 15 kg zusammen.